Pflasterarbeiten

Eine Außenanlage ohne Ausführung von Pflasterarbeiten ist heute kaum noch vorstellbar. Ob es sich hierbei nur um einen Weg bis zur Gebäudeeingangstür handelt, eine Einfahrt, Innenhofflächen, Sitzecken oder Stellflächen, in der Regel wird es sich hierbei um gepflasterte Flächen handeln. Dabei ist das erforderliche Fachwissen nicht geringer als in vielen anderen handwerklichen Berufen. Nach einiger Zeit wegen mangelhaften Unterbaus wellig gewordene Pflasterflächen, die nicht fachgerecht erstellt wurden, misst man hierbei aus Kostengründen zum Beispiel weniger Bedeutung bei als Risse im Mauerwerk. Weitere wesentliche Kriterien bei der Ausführung von Pflasterarbeiten sind die einzukalkulierenden Gefälle, die voraussichtliche Belastbarkeit der Fläche, sowie in diesem Zusammenhang, die Beschaffenheit des Untergrundes. Regelwerke oder auch Normen legen genau fest, wie der Unterbau von Pflasterflächen erstellt werden muss. Jeder mangelhafte Unterbau gibt nach. Eine erste Senke würde Ihre Pflasterfläche an dieser Stelle zieren. Ob nun dieses nach außen Driften bereits beim Abrütteln der Pflasterfläche erkennbar wird, oder erst bei späterer Belastung durch tägliches Überfahren einer Einfahrt, ist eigentlich unerheblich. Die vermeintliche Einsparung bei der Rückenstütze von Arbeitszeit und Material, wird spätestens bei der sich bildenden Wasserpfütze bei Regenwetter unangenehm ins Auge fallen.

Nehmen Sie sich einmal die Zeit und betrachten sich befestigte Flächen bei Regen. Pfützen sind nicht das Ergebnis von Zeit und Alter, sondern das Abbild von Mängeln bei der Ausführung.